Richard Kellys “Southland Tales”, 2006 der Nachfolger zu “Donnie Darko”, ist ein… äh … sehr ambitioniertes Werk. Wer ehemalige Wrestler beim Overacting beobachten möchte, kann hier unbedenklich zugreifen. Leute, die für den Filmgenuss unabdingbar Dinge wie Stringenz oder Logik brauchen, sollten um dieses Werk einen ganz großen Bogen machen. Jedenfalls wandelt das knapp zweieinhalbstündige Werk am Rande des Wahnsinns, dass Kelly das Filmemachen aber nicht völlig verlernt hat, lässt sich an der schönsten Szene des Films ablesen. Damit verbeugt sich Kelly nicht nur ehrfürchtig vor Busby Berkeley und den Coen-Brüdern, er schafft es sogar, dass ich einen Song der Killers plötzlich nicht mehr abscheulich finde. Von Justin Timberlakes exorbitanter Narbe ganz zu schweigen. Video nach dem Klick.
August 19, 2008 at 9:14 Uhr vormittags
ich hab donnie darko schon nicht verstanden, aber dieser film ist ganz und gar nicht mein ding. vor allem kann ich timberlake nicht ab *g*
eine weitere rezi zum film gibts hier:
http://www.resurrection-dead.de/dailydead/Southland_Tales